„CHOFIM“ – Ufer  Hebräische Lieder aus dem Alten und Neuen Israel

„CHOFIM“ – Ufer
 Hebräische Lieder aus dem Alten und Neuen Israel
mit Esther Lorenz, Gesang + Rezitation
und Hendrik Schacht, Gitarre

Konzert am Samstag, 21.7. um 20 Uhr in der Maria-Magdalenen-Kirche

„Am Ende lösten sich die Zuhörer tiefbewegt in der Erkenntnis, den uralten Puls des Judentums gefühlt zu haben – einen Atemzug lang.“ (Rheinische Post)

Mit ihrem Konzertprogramm hebräischer Gesänge präsentiert die Sängerin Esther Lorenz israelische und spanisch-jüdische Musikkultur. Begleitet wird sie dabei von dem Gitarristen Hendrik Schacht.

Diese musikalische Reise führt an den See Genezareth, der auf hebräische „Kineret“ heisst und den die Dichterin Rachel sehnsuchtsvoll beschreibt. Es spricht von der Hoffnung auf Frieden der morgen vielleicht kommt („Machar“) und lässt den Propheten Amos musikalisch zu Worte kommen – der erste, der Propheten, dessen Worte schriftlich festgehalten wurden. Eindrucksvoll ist die vertonte Lyrik des israelischen Dichters Nathan Jonathan, der leere Muscheln mit Häusern vergleicht, die einmal bewohnt waren an Ufern, die man versucht zu erreichen – der Titel dieses Konzertprogrammes – CHOFIM. Psalmenvertonungen erinnern an jüdische Gebetsbücher und das Hohelied metaphorisch an die Liebe zwischen Gott und seinem Volk israel.

Es ist auch eine Hommage an sephardische Juden, die sich nach ihrer Vertreibung aus Spanien im Mittelalter in ganz Südeuropa, in Israel und sogar in New York ansiedelten. Eine beinahe vergessene Musik, die sich heute mit ihren maurischen-anmutenden Klägen am meisten im spanischen Flamenco wiederfindet.

Gedichte, Erläuterungen über Feiertage und Bräuche, Anekdoten und die berühmte Prise Humor im Judentum vervollständigen dieses musikalische Kaleidoskop, das jüdisches Leben und Fühlen von verschiedenen Seiten beleuchten möchte.

„Kaum jemand im Saal dürfte hebräisch verstanden haben, trotzdem gelang es Esther Lorenz, die Gefühlswelt, die zentralen Aussagen der Lieder mit der Sprache der Musik zu vermitteln, dass jeder im Saal verstanden haben dürfte.“
(Fränkische Landeszeitung)

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„Themengräber auf dem Lauenburger Friedhof “

Auf dem Lauenburger Friedhof kann jeder bestattet werden. Auch wenn der Friedhof in kirchlicher Trägerschaft steht, ist er als so genannter Simultan-Friedhof offen für alle Religionen, spirituelle Richtungen und konfessionsfreie Menschen.

Heute geht der Anspruch an Grabstellen aber weit über das Familien- oder Gartengrab hinaus. Gerade ältere Menschen möchten Ihren Verwandten jahrelange Grabpflege ersparen, aber doch einen persönlichen Ort der Erinnerung besuchen können. Seit einigen Jahren bietet der zentral gelegene Friedhof in Lauenburg zusätzlich zu den Urnengemeinschaften verschiedene Themengärten an. Hier sind Urnen- und Sargbegräbnisse möglich, Erinnerungssteine können nach eigenem Geschmack ausgesucht werden und die Pflege ist durch die Friedhofsgärtnerei auf die gesamte Zeit der Totenruhe (20 – 25 Jahre) gewährleistet.

Dabei zeichnen sich die Themengärten durch ihren jeweils besonderen Charakter aus. So ist zum Beispiel der Schmetterlingsstaudengarten ein lebendiger Sommergarten, der bunt und fröhlich wirkt, aber im Winter ganz in sich zurückgesogen bleibt.

Der Heidegarten dagegen besticht über das ganz Jahr durch blühende Heideflächen und ist besonders mit heimischen Pflanzen ausgestattet.

Der Luther-Rosengarten liegt unter großen alten Bäumen und blüht jeden Sommer auf, er hält seine Pracht oft bis Weihnachten und spielt mit Licht und Schatten der großen Laubkronen.

Mehr Informationen und Eindrücke finden Sie z.B. auf der Homepage

www.friedhof-lauenburg.de

 

 

Bilder © FH Lauenburg

 

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BAUMBESTATTUNGEN in der Gemeinschaft kirchlicher Friedhöfe

„An den Wurzeln eines Baumes, vielleicht sogar des Lieblingsbaumes, seine letzte Ruhe zu finden, ist für viele Menschen ein tröstlicher Gedanke. Die Spiritualität, auf diese Weise weiter im Verlauf der Jahreszeiten für Hinterbliebene spürbar zu sein, funktioniert sowohl im christlichen Glauben als auch für Außerkirchliche oder Andersglaubende.

Kirchliche und Kommunale Friedhöfe haben diesen Trend aufgenommen, so zum Beispiel auch der Evangelische Friedhof in Lauenburg/Elbe. “Wir haben in unserem Baumgarten bewusst verschiedene Bäume gepflanzt, unter Anderem eine farbenprächtige Rotbuche, eine verspielt blühende Kirsche oder eine behütend wirkende Trauerweide. Das gibt den Trauernden Anhaltspunkte, sie bauen sehr schnell Beziehungen zu den Bäumen auf. Manche Paare freuen sich, zum Beispiel einen Platz unter einem Ahorn zu finden, weil sie jahrzehntelang einen Ahornbaum als Schattenspender im Garten stehen hatten.“ So Bernd K. Jacob von der Friedhofsverwaltung in Lauenburg. „Natürlich können wir auf unserem kleinen ‘Gottesacker‘ – mitten im Ort – kein weitläufiges Waldstück bieten, dafür blühen aber im Frühjahr unter den Bäumen leuchtende Osterglocken oder später im Jahr winkt der Fingerhut.“

Friedhöfe stellen auch in der Regel Stelen oder Mauern zur Verfügung, wo die Namen der Verstorbenen genannt werden. Die Kosten für die Pflege der Anlage durch die Friedhofsgärtner sind in den Bestattungsgebühren eingerechnet. So entstehen lebendige Orte des Erinnerns, der Hoffnung und der Trauerbewältigung.

 

Mehr Informationen und Eindrücke finden Sie z.B. auf der Homepage

www.friedhof-lauenburg.de

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