Gottesdienste in Zeiten von Corona

Als evangelisch-lutherische Kirche in Lauenburg möchten wir auch in Zeiten von Corona für die Menschen unserer Stadt und für viele andere da sein. Dazu haben wir in den vergangenen Wochen Aktionen und Initiativen entwickelt, die Christentum auch und gerade in diesen Tagen greifbar machen konnten. Wir haben einen Einkaufsdienst ins Leben gerufen, die Lauenburger Tafel  unterstüzt, sind auf dem Wochenmarkt, via Telefon oder Internet ansprechbar gewesen, haben Hoffnungszeichen durch Briefe, Lichter und bemalte Steine gesetzt, Fürbitten gesammelt und vor Gott gebracht und natürlich Gottesdienst gefeiert – digital! All das und manches mehr möchten wir vorerst gerne beibehalten, solange Abstand ein Zeichen gelebter Nächstenliebe und Verzicht eine Form der Solidarität ist.

Zwar beinhalten die aktuellen Lockerungen durch die Landesregierung auch die Möglichkeit, unter strengen Auflagen (z.B. kein Gesang, kein Abendmahl, Teilnahmelisten- und -begrenzungen) analoge Gottesdienste in den Kirchen zu feiern. Wir wollen vorerst aber Abstand davon nehmen. Wir betrachten uns als Kirche der Generationen, in der Alte und Junge, Kranke und Gesunde nebeneinander ihren Platz haben und möchten kein Format schaffen, dass die sogenannte Risikogruppe ausgrenzt. Stattdessen bieten wir weiterhin unsere Online-Gottesdienste und Andachten an, die von allen Menschen jederzeit und überall gefahrenlos geschaut werden können. Zu finden sind sie auf unserem youtube-Kanal „Kirche Lauenburg“. Denen, die darauf keinen Zugriff haben, stellen wir unsere Sonntagsgedanken wie in den vergangenen Wochen auch gerne postalisch zu. Darüber hinaus planen wir kleine Aktionen und Andachten unter freiem Himmel, z.B. im Himmelsgarten unseres Friedhofs. Statt klassischer Gottesdienste in reduzierter Form, wählen wir neue Formate. Die fühlen sich zwar anders, aber eben auch nicht defizitär an.

Wir glauben, dass diese Krise für unsere Kirche eine Chance ist und freuen uns, wenn wir bald wieder alle Menschen guten Gewissens in unsere Gotteshäuser einladen können. Bis dahin nutzen und entwickeln wir weiter neue Ideen und wünschen uns, davon auch manches nach Corona noch weiterführen zu können.

Der KGR der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Lauenburg

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Gottesdienst für Groß und Klein

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Hoffnungsbriefe

Um Senior*innen vor dem Corona-Virus zu schützen, sind Pflegeeinrichtungen für die Öffentlichkeit derzeit nicht zugänglich. Angehörige können ihre Lieben nicht besuchen. Dadurch sind viele Senior*innen gerade sehr einsam. Deshalb laden wir alle Lauenburger*innen ein, #Hoffnungsbriefe zu schreiben und so ein Zeichen der Verbundenheitzu setzen. Denn Ostern ist ein Fest der Hoffnung. Schreiben Sie also davon, was Ihnen in diesen Tagen Kraft gibt, woran Sie glauben und was Sie hoffen. Zeichnen oder basteln sie. Werfen Sie Ihre Briefe in die Briefkästen unserer Gemeinde: im Gemeindehaus Hohler Weg 2, im Dietrich-Bonhoeffer-Haus Dresdener Str. 15 oder an der Kapelle in Schnakenbek. Falls Sie nicht mehr zur Post kommen, kontaktieren Sie gerne Pastorin Sara Burghoff (017662266862), wir finden einen Weg. Wir sammeln die Hoffnungsbriefe und geben sie dann in den Pflegeheimen unserer Stadt ab. Auf dass es Ostern auch bei den Senior*innen werde. Ach so: bitte #hoffnungsbriefe auf den Umschlag schreiben, damit uns kein Brief verloren geht.

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