«

»

Beitrag drucken

Ökumenische Pilgerwanderung vom 3.10.-9.11.2019 entlang des ehemaligen Todesstreifens, der wieder zur Lebenslinie wird

Eine ökumenische Pilgerwanderung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze führt in diesem Jahr Menschen aus der ganzen Republik zusammen unter dem Motto: Verstehen, Versöhnen, Verantwortung übernehmen. Vom 3.10. bis zum 9.11. wird in zwei Gruppen vom Norden in Lübeck und vom Süden ab Hof aus gepilgert. Beide Gruppen treffen sich am 9.11. zum Abschluß in Werningerode am Brocken.

Täglich werden Strecken von 15-25 km gepilgert und in den Kirchengemeinden übernachtet. Ziel der Pilgerwanderung ist es für die auseinanderbrechende Gesellschaft in beiden Teilen Deutschlands zu beten und entlang des alten Todesstreifens, der Narbe in der Geschichte, für Heilung in den Beziehungen und für eine gelingende gemeinsame Zukunft zu beten. Jede Woche leitet eine andere Kommunität, Bewegung, Gemeinschaft oder Werk mit ihrer jeweiligen Spiritualität, die Raum für persönliche Erfahrungen läßt.

Acht Ministerpräsidenten der Bundesländer entlang der Strecke haben die Schirmherrschaft für diese Pilgerwanderung übernommen.

Sie sind eingeladen für einen Tag oder gerne auch mehr in den kommenden Tagen an der Pilgerwanderung teilzunehmen und ihre ganz persönliche Geschichte und Erfahrung mit der wachsenden oder stolpernden Einheit mit einzubringen. Es ist Raum zum Gespräch, zum Hören und Verstehen, Freude und auch Schmerz zu teilen und die Hoffnungen und Ängste für und über die Zukunft auszutauschen. Abends wird in den Kirchengemeinden gebetet, gesungen und Zeitzeugen erzählen.

Die Aktion gehört zu dem nationalen Projekt: „3.Oktober Gott sei Dank – 30 Jahre Wunder der Freiheit und Einheit“ womit ein Netzwerk von Verantwortlichen aus Kirche, Politik und Gesellschaft helfen möchte, den Tag der Deutschen Einheit in allen Orten und Städten der gesamten Republik mit Dankfesten gemeinsam mit den mit uns lebenden Kulturen zu feiern. Für die Projektgruppe ist das Geschehen der Friedlichen Revolution, des Mauerfalls und der Deutschen Einheit vor 30 Jahre ein Wunder, wofür sie gemeinsam mit anderen Gott danken wollen und mit Kerzen und Gebete auf den Marktplätzen auch ein Zeichen der Hoffnung und des Friedens für die Zukunft unseres Landes setzen wollen.

Dies Projekt wird von einem Beirat aus Politikern, Bischöfen, Metropoliten, Kirchen-und Bewegungsleitern, Politikern und Verantwortliche aus der Gesellschaft gebildet. Als rechtlicher Trägerverein der gesamten Aktion fungiert der Verein „danken.feiern.beten.e.V.“. Alle weiteren Informationen finden sie auf www.3-oktober.de

Im nächsten Jahr möchte die Projektgruppe einladen am 3.10. mit den Kerzen auf die Marktplätze zu einem Offenen Singen zusammen zu kommen mit Chören und Musikgruppen, Bands und Posaunen um gemeinsam mit der Bürgerschaft den 30. Geburtstag der Deutschen Einheit mit Groß und Klein zu feiern. An vielen Orten wird schon jetzt am 3.10. gefeiert

Im Namen der Projektgruppe „3.Oktober-Gott sei Dank“, wünschen wir Ihnen Gottes Segen

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://kirche-lauenburg.de/oekumenische-pilgerwanderung-vom-3-10-9-11-2019-entlang-des-ehemaligen-todesstreifens-der-wieder-zur-lebenslinie-wird/