«

»

Sep 25 2017

Beitrag drucken

Elbkino zeigt

Jeder kennt ihn, jeder liebt ihn – wir bringen den Film über sein außergewöhnliches Leben ins ELBKINO Lauenburg: „Sie nannten ihn Spencer“, die aktuelle Bud-Spencer-Doku läuft am Samstag, 14.10. um 20 Uhr in der Osterwoldhalle! 

Jeder kennt Bud Spencer! Wir kennen Bud, unsere Eltern. Großeltern, Kinder, Freunde, Neffen und Nichten kennen Bud. Taxifahrer, Uniprofessorinnen, Krankenschwestern, Kellner und Anwälte kennen Bud. Bud ist eine Legende, der Held unserer Kindheit.

Bud Spencer und Terence Hill haben mit ihren Filmen ein ganz neues Genre geschaffen: Regisseur Enzo Barboni und Produzent Italo Zingarelli ersetzten die blutigen Schießereien der Italowestern durch Buds Dampfhammer und witzige Sprüche. In Deutschland belegt „Vier Fäuste für ein Halleluja (1972) immer noch Platz 5 der All-Time-Kinocharts. Über 15 Millionen Besucher lockte alleine dieser Film ins Kino und auch noch 40 Jahre nach ihrer Entstehung haben die Spencer/Hill-Filme einen festen Platz im allwöchentlichen TV-Programm internationaler Sendeanstalten. Bereits über vier Generationen von Fans kennen und lieben diese Filme und ihre Protagonisten.

Regisseur Karl-Martin Pold beschäftigte sich im Rahmen seiner Diplomarbeit intensiv mit Bud Spencer sowie dessen Fangemeinde. Acht Jahre später legt er mit „Sie nannten ihn Spencer“ sein Filmdebüt vor, den ersten Kinodokumentarfilm über den liebenswerten Kulthelden, u.a. mittels Crowdfunding finanziert. Er zeigt nicht nur das unglaublich vielfältige Leben des 2016 verstorbenen Carlo Pedersoli, sondern auch den globalen Fankult um sein Alter Ego Bud Spencer und um seine Filme.

 

Sie nannten ihn Spencer

Dokumentation von Karl-Martin Pold, D 2017, 125 Min.

Carlo Pedersoli war der Überzeugung, jeden Beruf ausgeübt zu haben außer Jockey und Balletttänzer. Er war Schriftsteller, elffacher italienischer Schwimmchampion, zweifacher Olympiateilnehmer, Wasserballeuropameister, Rechtswissenschaftler, Sänger, Komponist, Pilot, Flugunternehmer, Modedesigner, Fabrikant, Drehbuchautor, Produzent und nicht zuletzt Erfinder einer Art Einwegzahnbürste. Er beherrschte sechs Sprachen. Seinen Weltruhm jedoch verdankt Carlo Pedersoli knallharten Backpfeifen und schlagfertigen Sprüchen – als Schauspieler unter dem Pseudonym Bud Spencer. An der Seite von Terence Hill wurde ein Bösewicht nach dem anderen zur Schnecke gemacht, niemand ließ die Fäuste so fliegen wie Bud Spencer. Ihre Westernkomödien avancierten zu Kulthits und begeisterten ein Millionenpublikum. Zwei seiner Fans wollen nicht nur Anekdoten sammeln, sie machen sich auf die Reise zu ihrem ewigen Idol.

„Sie nannten ihn Spencer“ ist ein berührendes Roadmovie über zwei Jungs wie Pech und Schwefel auf der Suche nach dem Menschen hinter der Kultfigur. Regisseur Karl-Martin Pold schuf ein faszinierendes Porträt eines Schwergewichts der Filmgeschichte, der die Herzen des Publikums im Sturm eroberte und weitaus mehr zu bieten hatte als die legendäre senkrechte Faust auf den Kopf des Schurken.

ELBKINO Lauenburg – jeden 2. Samstag im Monat in der Osterwoldhalle, Eintritt 6,- , ermäßigt 4,- €. 

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://kirche-lauenburg.de/elbkino-zeigt/